Die erste MPE2013-Ausstellung, auf der die prämierten Exponate des MPE2013-Wettbewerbs gezeigt werden, findet in Zusammenarbeit mit IMAGINARY vom 5. bis 8. März 2013 in den Räumlichkeiten der UNESCO in Paris statt.
Quasicrystalline Wickerwork
Im Jahr 1982 entdeckte Dan Shechtman eine Kernstruktur mit einer fünffachen Rotationssymmetrie. Heutzutage werden Kernstrukturen dieser Art Quasikristalle genannt.
Im Allgemeinen beruhen Wachstumsmodelle für dekagonale Quasikristalle mit zehn- oder fünffacher Rotationssymmetrie auf geometrischen, quasiperiodischen Parkettierungen, die von Roger Penrose im Jahr 1973 erfunden wurden.

Quasicrystalline Wickerwork
Obwohl das Flechtwerk im Vordergrund der großen Grafik aus mittelalterlichen Girih-Schablonen zusammengesetzt worden ist (persich Girih, dt. Knoten), besitzt es eine Beziehung zu der Atomstruktur eines dekagonalen Quasikristalls.
Durch die Einpassung der Girih-Schablonen in ein modernes Rhomben-Penrose-Parkett wurde ein Girih-Flechtwerk mit einer gut angenäherten zehnzähligen Drehsymmetrie erzeugt. Die dabei entstehenden geschlossenen Knoten (grün, gelb und blau) korrespondieren überraschenderweise mit der Geometrie eines Überdeckungsmodells, das im Hintergrund des Flechtwerks zu sehen ist.
Ausführliche Beschreibungen zu diesem Bild finden Sie weiter unten bei den pdf-Dokumenten (DEUTSCH/ENGLISCH) und direkt unter dem Bild.
Diese Grafik und einige andere Bilder dieser Galerie sind Teil der Ausstellung „IMAGINARY - Form und Formel mathematischer Fantasie“, die erstmals im Juni 2016 in Nürnberg gezeigt wurde.
(www. imaginary.org/event/imaginary-in-nuremberg)
(www. imaginary.org/event/imaginary-at-sigena-gymnasium-in-nuremberg)
(www. imaginary.org/gallery/hand-made-hands-on)
(https://patterninislamicart.com/s/collections/main-archive/piia_image/tu…) Girih pattern in Kayseri